Welches Fahrrad für den Triathlon ?

Das Radfahren macht beim Triathlon den größten Teil der Zeit und des Aufwands auf und daher ist die Wahl des Fahrrades keine unbedeutende Angelegenheit.

Differenziert werden kann hier nach Art des Triathlon und dem eigenen Anspruch. Triathlonräder können sehr kostspielig sein, aber nicht in jedem Fall ist das teuerste Rad auch gleich das Beste.

Für Einsteiger empfiehlt sich zunächst ein normales Straßenrennrad, das mit einem Lenkeraufsatz zu einem Triathlonrad umgerüstet werden kann.

Da selten mit Langdistanz-Wettkämpfen begonnen wird, eignet sich ein Rennrad am Besten für die Kurzdistanz-Triahtlons. Ebenso lässt sich hier eine gute Mischung aus liegender und aufrechter Sitzposition wählen, die für die meisten Trainingseinheiten von Vorteil ist.

Das klassische Triathlonrad hat durch die spezielle Geometrie Vorteile für die langen, geraden Streckenabschnitte in Training und Wettkampf. Diese dauern teilweise mehrere Stunden an und hier zahlt sich die aerodynamische Position vor allem bei Mittel- und Langdistanzen aus. Sowohl zeitlich als auch beim Kraftaufwand. Der Windwiderstand wird einfach nochmals um ein paar Prozent verringert und verhilft so zu schnelleren Zeiten und kraftschonenderem Fahren.

Da sich das Radtraining beim Triathlon meist über mehrere Stunden erstreckt, spielt das Wetter auch eine große Rolle. Bei Kälte oder Regen ist es nicht nur für die Athleten härter, es wird auch das Material auf die Probe gestellt und so ist es verständlich, dass sich viele Triathleten nicht mit ihren teilweise doch sehr wertvollen Rädern bei schlechten Wetterverhältnissen auf die Straße trauen. Dennoch muss ja trainiert werden und dafür gibt es nun zwei Optionen.

Eine ist das Indoor Training, ob im Fitnesstudio beim Spinning oder zu Hause auf der Rolle ist jedem selbst überlassen. Die zweite ist ein Alternativ- oder Winterfahrrad, das entweder robuster gebaut oder einfach im Wert schon abgefallen ist. Alte Renn- oder Triathlonräder eignen sich hier hervorragend. Sie können dann z.B. durch Licht und Spritzschutz und dickeren Reifen wintertauglich gemacht werden damit man auch bei widrigem Wetter nicht das Training ausfallen lassen muss.

Welches Fahrrad man sich nun zulegt ist somit höchst individuell und hängt maßgeblich von der passenden Geometrie sowie dem eigenen Geldbeutel zusammen.

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